Krankheitsbilder

Übergewicht & Adipositas

Professionelle Hilfe für nachhaltige Gewichtsreduktion

Adipositas, umgangssprachlich starkes Übergewicht, ist mehr als ein ästhetisches Problem: Sie steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, Gelenkbeschwerden und weitere gesundheitliche Folgen.

Die Ursachen sind vielfältig – genetische Veranlagung, Lebensstil, Ernährung, Bewegung und Stoffwechselvorgänge spielen eine Rolle.

Im Schwerpunkt Ernährungsmedizin bieten wir eine ganzheitliche Betreuung:

  • Ernährungsanamnese & Statusanalyse: Analyse der individuellen Essgewohnheiten, Nährstoffversorgung und gesundheitlichen Risiken.

  • Personalisierte Ernährungskonzepte: Strategien zur Gewichtsreduktion, Verbesserung der Gesundheit und Stabilisierung langfristiger Ergebnisse.

  • Verhaltens- und Bewegungsprogramme: Unterstützung bei nachhaltiger Lebensstiländerung.

Unser Team arbeitet eng mit Fachärzten der Gastroenterologie und Inneren Medizin zusammen, um Ernährungsmaßnahmen optimal in die Gesamttherapie einzubinden.

Ziel ist nicht nur die Gewichtsreduktion, sondern die langfristige Prävention von Folgeerkrankungen und die Förderung eines gesunden Lebensstils.

FAQ

Häufige Fragen zum Thema Adipositas

Adipositas bezeichnet krankhaftes Übergewicht, das das Risiko für Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Gelenkprobleme erhöht.

Adipositas wird medizinisch anhand verschiedener Kriterien festgestellt – vor allem durch die Messung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße (Body-Mass-Index „BMI“) und durch die Einschätzung des Körperfettanteils, welcher mit einer Analyse der Körperzusammensetzung (Bioelektrische Impedanzanalyse „BIA“) in unserer Praxis erfasst werden kann.

Wir setzen auf individuelle Ernährungsumstellung, Bewegungsempfehlungen, Verhaltenstherapie und gegebenenfalls medikamentöse Unterstützung (z.B. Wegovy, Mounjaro) in enger Abstimmung mit Fachärzten. Auch operative Verfahren begleiten wir in der Vor- und Nachsorge der bariatrischen Maßnahme (Sleeve/Schlauchmagen, Magenbypass).

Die Dauer beträgt im Durchschnitt 6 Monate, hängt aber vom Ziel und der gemeinsamen Planung der Termine ab. Die Termine finden meist im Abstand von 6 Wochen statt.

Ja, aber sie gilt als chronische Erkrankung, die nicht explizit „geheilt“ werden kann. Für dauerhafte Erfolge gilt es, neue Gewohnheiten zu stabilisieren und fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Eine fachlich begleitete Ernährungsumstellung ist in der Regel sicher. Risiken bestehen vor allem bei extremen Diäten ohne medizinische Begleitung.